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Stabsabteilung Entrepreneurship & Innovation

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InnoTruck

InnoTruck - Bayreuth Innovativ

27. - 28. Oktober 2017 auf dem Stadtparkett Bayreuth

Hier geht es zu den Impressionen von Bayreuth Innovativ 2017.

Mit der neuen Hightech-Strategie konzentriert sich die Bundesregierung auf Forschungsfelder, die viele Innovationen, wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand versprechen. Die Ausstellung im InnoTruck stellt jede dieser Zukunftsaufgaben in einem eigenen Bereich anhand von insgesamt mehr als 80 Exponaten vor.

In der Region Bayreuth gibt es zahlreiche Forschungseinrichtungen und Unternehmen die als aktive Innovationstreiber agieren. Eine Auswahl innovativer Forschung in Bayreuth wollen wir - die Stadt Bayreuth und die Universität Bayreuth - im Zentrum, auf dem Stadtparkett Bayreuth vorstellen.

Auf rund 100 m² Ausstellungsfläche erwarten Sie 80 verschiedene Exponate, Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen und Wissenschaft zum Anfassen.

Auf die Besucherinnen und Besucher wartet eine spannende Entdeckungsreise von der Forschung über die Technologie und Anwendung bis hin zu Berufsbildern und Mitmach-Angeboten. Denn nicht nur Anschauen – auch Anfassen und Ausprobieren lautet die Devise im InnoTruck. Fachkundige Begleiter stehen für Führungen durch die Ausstellung und Gespräche bereit.

Parallel werden neben dem InnoTruck auf dem Stadtparkett zahlreiche Forschungseinrichtungen und Wissenschaftler der Universität Bayreuth in vier Zelten vertreten sein und Auszüge aus ihrer aktuellen Forschung anschaulich zeigen.

Selbstverständlich ist der Eintritt in den InnoTruck und die Ausstellung kostenfrei!

Informationen zum InnoTruck unter www.innotruck.de und hier.

Programm:

Freitag, 27. Oktober 2017

08:00 - 15:00 Uhr: MINT-Tag für Schulen

15:45- 18:00 Uhr: InnoTruck für alle geöffnet

Samstag, 28. Oktober 2017

12:00 - 16:00 Uhr: Bayreuth Innovativ: Ausstellung Bayreuther Forschungseinrichtungen auf dem Stadtparkett -
zahlreiche Wissenschaftler freuen sich auf Ihre Fragen.

12:00 - 17:00 Uhr: InnoTruck für alle geöffnet

Folgende Einrichtungen werden bei Bayreuth Innovativ einen Auszug ihrer Forschung zeigen:

Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTLEinklappen

Hohe Temperaturen - Effiziente Lösungen

Das Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau HTL wurde im Jahr 2012 gegründet. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten hier an der Entwicklung hochtemperaturbeständiger Materialien und Bauteile, wie sie z. B. in der Luftfahrt oder auch für industrielle Wärmeprozesse benötigt werden. Gerade vor dem Hintergrund des auf der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris formulierten Klimaabkommens sind neue Technologien, mit denen Wärmeprozesse nachhaltiger gestaltet werden können, dringlicher denn je. Insofern leistet das HTL mit seiner Forschung einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Der technologische Schwerpunkt des HTL liegt auf der Herstellung von Leichtbauteilen aus keramischen Verbundwerkstoffen (CMC = Ceramic Matrix Composites). CMC bestehen im Wesentlichen aus keramischen Verstärkungsfasern, die – ähnlich einer Bewehrungsmatte im Stahlbeton – in die Bauteile eingearbeitet werden. Der Vorteil von faserverstärkten Bauteilen besteht darin, dass sie schlanker dimensioniert werden können und dadurch deutlich weniger Gewicht aufweisen. Am HTL werden diese Werkstoffe vom Entwurf bis hin zur Fertigung im Technikumsmaßstab entwickelt. Diese Prozesse möchten wir gerne anhand ausgewählter Exponate präsentieren.

Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik und Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPAEinklappen

Anwendungszentrum 3D-Druck Oberfranken: Additive Fertigung im Mittelstand
Oberfranken 4.0: Mit Industrie 4.0 in die Zukunft

Der Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik und die Projektgruppe Regenerative Produktion des Fraunhofer IPA unterstützt Unternehmen bei der in den Technologiefeldern Additive Fertigung und Industrie 4.0. Lernen Sie mit uns zukunftsweisende Entwicklungen und innovative Lösungen kennen, die in der Produktion und Logistik eingesetzt werden können.
Weitere Informationen unter www.3dfranken.de und www.o4punkt0.de.

Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FITEinklappen

Unchaining the Blockchain

Das Fraunhofer Blockchain-Labor ist eine multidisziplinäre Einrichtung zur Konzeption, Entwicklung und Evaluation von Blockchain-Lösungen. Die Blockchain wirft aktuell noch viele Fragen auf, die aus technischer, wirtschaftlicher und regulatorischer Perspektive weiter tiefgründig erforscht werden müssen. Wir arbeiten daher gemeinsam mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft intensiv daran, das Potenzial der Blockchain-Technologie umfänglich zu untersuchen und auszuschöpfen. Dazu überführen wir die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem noch jungen Forschungsfeld in praxistaugliche, integrative Lösungen. Unsere branchenübergreifenden Lösungsangebote basieren auf einem multidisziplinären Ansatz, der sowohl die Entwicklung der Basistechnologien als auch die Entwicklung von Applikationen umfasst, und eine Wirtschaftlichkeitsbegutachtung sowie die Eruierung neuer Governance-Modelle berücksichtigt.

Ökologisch-Botanischer GartenEinklappen

Lulo: Eine exotische Frucht mit Potenzial

In Europa steigt die Nachfrage nach tropischen Früchten, v.a. auch solcher die neu, geschmacklich attraktiv und gesundheitlich wertvoll sind. Allerdings fällt die Ökobilanz der Exoten aufgrund langer Transportwege und Lagerung oft ungünstig aus. Die Nutzung industrieller Abwärme zum Beheizen von Gewächshäusern macht den Anbau solcher Exoten in Deutschland nachhaltig und ermöglicht auch weniger bekannte und neue Früchte auf den deutschen Markt zu bringen. Am Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth werden seit 2012 wissenschaftliche Studien an der aus den Anden stammenden Lulo (Solanum quitoense) als Modellart durchgeführt, wobei die Akzeptanz der exotischen Frucht bei den Verbrauchern und ihre Eignung für einen nachhaltigen Anbau unter Glas in Deutschland untersucht werden. Erste Ergebnisse werden vorgestellt (z.B. Verbraucherakzeptanz, Fruchtertrag und -qualität) und einen Ausblick auf zukünftige Forschungstätigkeiten gegeben.

Zentrum für Energietechnik (ZET)Einklappen

"Wärmespeicherung mit PCM" - Innovative Ansätze für Gebäude und industrielle Anwendungen

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir Wärme effizienter als bisher bereitstellen und nutzen. Das Zentrum für Energietechnik (ZET) trägt durch Forschung und Entwicklung zur "Wärmewende" bei.
Besonders interessant sind dabei sogenannte PCM; das sind Materialien, die beim Schmelzen Wärme aufnehmen und beim Erstarren wieder abgeben. Projektbeispiele zeigen, wie man mit solchen Wärmespeichern aus PCM Gebäude auf konstanter Temperatur halten oder Wärme über gewisse Entfernungen transportieren kann.

Tierökologie IEinklappen

Im Rahmen des InnoTrucks präsentiert der Lehrstuhl Tierökologie I seine aktuelle Forschung und gibt einen Einblick in die vielfältigen Themengebiete der Ökologie. Vom Weltraum, über Plastik und invasive Pflanzen, bis hin zu entlegenen Korallenriffinseln werden aktuelle Fragestellungen anschaulich vorgestellt.

Lehrstuhl Biomaterialien Einklappen

Bio-inspirierte high-performance Materialien

Aufgrund der herausragenden mechanischen Eigenschaften, biologischen Abbaubarkeit und Funktionalisierbarkeit besitzen Biopolymere wie Spinnenseide oder Muschelkollagen ein großes Anwendungspotential. Als Bindeglied zwischen Industrie und (Hochschul)Forschung werden darauf basierend am Lehrstuhl neuartige high-performance Materialien entwickelt und neue technische und medizinische Anwendungen erschlossen. Der Einsatzbereich erstreckt sich u.a. von Filtermaterialien zur Feinstaubfiltration über Spezialtextilien, Kosmetikprodukten, bis hin zu Wundversorgung, Implantatbeschichtungen und Wirkstofftransportsystemen.

Angewandte Informatik V - Graphische DatenverarbeitungEinklappen

Mikroskopische Anatomie in Virtueller Realität

Form, Verlauf, Durchmesser und Dichte von Blutgefäßen in menschlichen Organen sind nicht nur für die medizinische Grundlagenforschung interessant, sondern auch wichtige Informationen für eine erfolgreiche Tumorbekämpfung. Insbesondere mikroskopische Blutgefäße bilden ein so dichtes Netz, dass es schwer ist den Gefäßverlauf an Hand klassischer Darstellungsmethoden nachzuvollziehen.
Durch den Einsatz von Virtueller Realität (VR) können Mediziner in die Gefäßnetze "eintauchen". Diese neue und sehr anschauliche Darstellung ermöglicht bereits heute neue Forschungserkenntnisse und kann in Zukunft auch in der Tumorbekämpfung eingesetzt werden.

Bioanalytik und LebensmittelanalytikEinklappen

Laser-Scanner für Lebensmittel

Mobiles Handmessgerät zur nicht-invasiven Bestimmung der Qualität von Fleisch.  Mit dem Gerät können Qualitätsmerkmale wie pH-Wert, Wasserbindungsvermögen, Zartheit, Fettqualität oder mikrobiologischer Status frühzeitig im Schlacht- und Verarbeitungsprozess gemessen, bzw. vorhergesagt werden.
Schnellmethode zum Screening und für eine zielgerichtet Sortierung im Verarbeitungsprozess.

Lehrstuhl BiopolymereEinklappen

NMR-Spektroskopie für die Strukturaufklärung von Biomolekülen

NMR-Spektroskopie ist eine sehr leistungsfähige Technik zur Strukturbestimmung von Molekülen. Die Universität Bayreuth verfügt über das derzeit leistungsfähigste Spektrometer der Welt. Am Lehrstuhl Biopolymere werden unter anderem Allergene mit Hilfe der NMR-Spektroskopie untersucht.

Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie und Lehrstuhl für UmweltgeochemieEinklappen

Entdeckung von Arsen-Schwefel-Verbindungen in Reis - Bedeutung für den Menschen?

"Reis ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit, trägt jedoch auch wesentlich zur Arsenaufnahme des Menschen bei. Neben den bereits bekannten und gut erforschten Arsenverbindungen wurden nun durch die Forschungsgruppe Umweltgeochemie unter der Leitung von Prof. Britta Planer-Friedrich erstmals Arsen-Schwefel-Verbindungen (Thioarsenate) in Reisfeldern entdeckt. Bisher wurden diese wenig erforschten Arsenverbindungen nicht im Zusammenhang mit Reis untersucht, allerdings zeigen erste Experimente, dass auch Arsen-Schwefel-Verbindungen von Reispflanzen aufgenommen werden können. Zurzeit wird die Akkumulation und Toxizität von Thioarsenaten in Reispflanzen von einer interdisziplinären Kooperation mit der Forschungsgruppe Pflanzenphysiologie unter der Leitung von Prof. Stephan Clemens erforscht, um abzuschätzen, ob Thioarsenate bis in das Reiskorn transportiert werden können und für die Lebensmittelsicherheit berücksichtigt werden müssen."

TechnologieAllianz Oberfranken: Graduiertenkolleg - "Energieautarke Gebäude"Einklappen

Die konventionelle Versorgung von Wohnhäusern ist noch immer abhängig von fossilen Energieträgern. Die Wärmeversorgung basiert meist auf gebäudeinternen Gas-, Öl- oder Holzbrennern. Wie sich Gebäude und Kommunen der Zukunft mehr und mehr von dieser traditionellen Versorgungsstruktur lösen können, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TechnologieAllianzOberfranken im Rahmen des Graduiertenkollegs „Energieautarke Gebäude“. Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Gestaltung von im Idealfall energieautarken Gebäuden im ländlichen Raum am Beispiel der Region Oberfranken insbesondere durch regenerative (dezentrale) Energie. Die beiden Leitgedanken sind dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieuren und Informatikern (auch) mit Geisteswissenschaftlern sowie das Zusammenbringen der sich ergänzenden wissenschaftlichen Expertisen der Universitäten Bayreuth und Bamberg und der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung der Hochschulen Coburg und Hof. Derzeit erhalten 10 aus TAO finanzierte und 6 weitere assoziierte Doktorandinnen und Doktoranden einen attraktiven Rahmen, der es ermöglicht, gemeinsam an einem aktuellen TAO-Forschungsthema zu arbeiten.

TechnologieAllianz Oberfranken: SchülerforschungszentrumEinklappen

Schülerforschungszentrum Informatik:
Exponate zu den Projekten "Einstieg in die Mikrocontroller-Programmierung, "Wir entwickeln unsere eigene Wetterstation" und "Wireless Sensors"

Das Schülerforschungszentrum Informatik stellt sein Angebot im Bereich Mikrocontroller vor. Es werden Beispiele aus Einführungsworkshops für Schüler der Mittelstufe gezeigt, wie etwa ein selbst gebautes Thermometer mit graphischer Ausgabe. Weiterhin ist ein Blick in ein einwöchiges Projekt zur Entwicklung einer Wetterstation mit Webinterface möglich, das im März 2017 von neun Schüler durchgeführt wurde. Die dritte Komponente bildet das Thema "Wireless Sensors", das Schülern unter anderem einen vertieften Einblick in die Technik und Infrastruktur hinter "Smart Home" bietet.

Elefant RacingEinklappen

Konstruktion und Fertigung eines Formula Student Elektrorennwagens

Elefant Racing ist das Formula Student Team der Universität Bayreuth und fertigt als studentisches Projekt jedes Jahr einen elektrischen Rennwagen, um damit an dem internationalen Konstruktionswettbewerb Formula Student in ganz Europa teilzunehmen.

Lehrstuhl HydrologieEinklappen

Wie reinigt man Abwasser?

Wie kann man schmutziges Wasser reinigen?
Welche Materialien können dazu benutzt werden und wie funktioniert das Verfahren? Diese Fragen werden Ihnen mit einem spannenden Experiment beantwortet

MINT.UNIEinklappen

„MINT" – Das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik! Wie kann eine Universität Schülerinnen und Schüler für MINT begeistern? Wie können die Studierenden der MINT-Fächer individuell auf ihrem Weg zum Studienabschluss begleitet werden? Was braucht es, um insbesondere Mädchen und Frauen zu ermutigen, ihren MINT-Interessen zu folgen? Und wie schaffen wir optimale Bedingungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in MINT? Diesen und weiteren wichtigen Fragen stellt sich die Universität Bayreuth – und das gerne! Denn sie bildet die Forscherinnen, Forscher und Fachkräfte von morgen aus, insbesondere auch in den wirtschaftsrelevanten Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Rundgang durch die Ausstellung



Quelle: www.innotruck.de


Verantwortlich für die Redaktion: Tanja Meffert

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